Lerntipps

Lernen ist kein Zufall und es ist auch kein Zwang. Lernen ist lebensnotwendig, funktioniert aber nicht unter Druck. Unser Gehirn ist auf Lernen programmiert, denn sonst würden wir nicht überleben. Doch unser Gehirn bestimmt selbst, was es lernen will und wann. Daher müssen wir unserem eigenen Gehirn gegenüber Überzeugungsarbeit leisten und ideale Rahmenbedingungen schaffen.

Hier finden Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihren Kopf überzeugen und damit das Lernen erleichtern.

Motive?

Lernen muss Spaß machen, dann geht es fast wie von selbst. Wer sich durch seinen Lernstoff quält, wird lernen als Zwang empfinden. Ihr Gehirn weigert sich dann, Lernstoff aufzunehmen. Sie lernen am Besten, wenn Ihr Leben bedroht ist oder Sie einen wahren Grund haben, Ihr Gehirn mit neuem Stoff zu belasten. Das Erste wollen wir nun einmal ausschließen, also konzentrieren wir uns auf den Spaß, die Motive!

  • Warum tuen Sie sich diese Weiterbildung an?
  • Was erreichen Sie, wenn Sie den Abschluss haben?
  • Was gönnen Sie sich, wenn Sie die Prüfung mit einem bestimmten Ergebnis abschließen?

Beantworten Sie diese Fragen – schriftlich! Hängen Sie sich Ihre Belohnung so auf, dass Sie sie täglich, besonders beim Lernen sehen. Fluchen Sie nicht, wenn Sie sich an die Arbeit machen, freuen Sie sich, dass Sie einen Schritt näher zu Ihrem Ziel kommen. Definieren Sie Ihre Lernmotive, denn das ist Ihre Motivation! Wer nicht motiviert ist, quält sich. Ob Sie motiviert sind, entscheiden in erster Linie Sie selbst.

Nahrung!

Voller Bauch studiert nicht gern, leerer aber auch nicht. Wussten Sie, dass Ihr Gehirn etwa 20 % der zugeführten Energie verbraucht? Beim aktiven Lernen dürfte es auch mehr sein. Wer mit leeren Magen lernen möchte, kann auch hungrig einen Marathon laufen. Aber ebensowenig wie wir mit fetter, schwerer Kost zum Sport gehen sollten wir auch so zum Lernen gehen.

Daher gönnen Sie sich leichte Kost. Ein Apfel ist ein wahres Wunder der Natur. Kohlehydrate dürfen es ruhig sein. Achten Sie aber auf Fruktose, die nimmt Ihre Leber leichter auf, als Glukose. Schokolade ist Nerven- und somit Lernnahrung, doch Obst ist es auch.

Flüssigkeit ist wichtig. Irgendwie muss die gute Nahrung ja in den Kopf transportiert werden. Also trinken Sie für Ihren aktiven Blutkreislauf. Und wenn wir schon dabei sind: frische Luft ist ebenfalls ein wahrer Energiespender – auch im Winter. Daher lernen Sie nicht im Zimmermief! Oder kennen Sie jemanden, der einen Marathon in einer Sporthalle läuft? Nein? Das sollten Sie bei einem Lernmarathon auch nicht machen.

Bewegung

Bleiben Sie nicht ununterbrochen am Tisch sitzen. Das ermüdet, nicht nur Ihren Geist. Gönnen Sie sich eine regelmäßige Auszeit und bewegen Sie sich. Besonders sportliche Menschen leiden unter der Bewegungslosigkeit. Doch die verbrachte Zeit hinter den Büchern ist nicht unbedingt auch eine effiziente Zeit. Daher machen Sie sich einen Zeitplan, aus dem sowohl die Lern- aber auch die Bewegungszeiten hervor gehen. Halten Sie diesen Plan in beiden Richtungen ein und Sie haben kein schlechtes Gewissen.

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