Dann führen wir für die Zinsaufwendungen eine kostenrechnerische Korrektur aus. .

Die Restschuld aus dem Darlehen beträgt 40.000 Euro. Darauf zahlt das Unternehmen 2,5 % Zinsen, das wären 1.000 Euro.
Für den Betrieb ist aber auch Eigenkapital gebunden. Zusammen mit dem Fremdkapital sind das zusammen 65.000 Euro. Damit beträgt das Eigenkapital 25.000 Euro. Das soll auch mit 2,5 % verzinst werden. Das wären dann kalkulatorische Zinsen.

2,5 % auf das betriebsnotwendige Kapital von 65.000 Euro sind also 1.625 Euro Zinsen (echte und kalkulatorische).

Warum der Aufwand? Wegen dem Ausgangssatz: Neutrales Ergebnis + betriebliches Ergebnis = Unternehmensergebnis.

Daher sieht das nach vollbrachter Tat so aus (Auszug):
  
 
Abgrenzungsrechnung (neutrales Ergebnis)
 
Unternehmensergebnis
Unternehmensbezogene Abgrenzung
Kostenrechnerische Korrekturen
Betriebsergebnis
Konto
Aufwand
Ertrag
 
 
Aufwand in der Fibu
Verrechnete
Kosten
Kosten
Leistung
Zinsaufwand
1.000
 
 
 
1.000
1.625
1.625
 
...
 
 
 
 
 
 
 
 
Saldo
1.000
 
 
 
 
- 625
1.625
 

Damit ist dann die Summe aus dem neutralen Ergebnis und dem Betriebsergebnis so hoch wie das Unternehmensergebnis.