Das war es schon - fast. Folgende Angaben liegen vor:
|
|
|
Ergebnisse aus der Vorperiode
|
|
Eigenkapital
|
1.000.000 Euro
|
Gewinn: 72.000 Euro
Eigenkaptialrentabilität: 7,2%
|
|
Fremdkapital
|
600.000 Euro
|
|
|
Fremdkapitalzinssatz
|
4%
|
Zinsen: 24.000 Euro
|
|
Jahresüberschuss (Gewinn + Zinsen)
|
96.000 Euro
|
Gesamtkapitalrentabilität: 6%
|
Das Unternehmen kauft eine Maschine zu 200.000 Euro und finanziert diese zu 100% fremd. Die Fremdkapitalzinsen bleiben bei
4%. Am Ende der Periode hat das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 110.000 Euro erwirtschaftet.
Folgende Daten haben Sie berechnet:
Die Fremdkapitalzinsen (32.000 Euro); Der Gewinn (78.000 Euro) und die Eigenkapitalrentabilität (7,8%)
Die Eigenkapitalrentabilität ist durch die Aufnahme eines neuen Kredits um 0,6% gestiegen. Damit wurde ca. 8,3% mehr Gewinn
als in der Vorperiode erzielt. Bewerten Sie folgende Aussage: Die Aufnahme von Fremdkapital lohnt sich immer!
Leider ist Ihre Auswahl nicht richtig.
Es lohnt sich nicht immer. Es hängt von der Gesamtkapitalrentabilität und den Fremdkapitalzinsen ab. Letztere sind fix, die
Gesamtkapitalrentabilität dagegen nicht. Sollte nun der Jahresüberschuss sinken oder geringer ansteigen, als die Fremdkapitalzinsen, so
sinkt die Eigenkapitalrentabilität. Ja, ein Hebel wirkt in beide Richtungen.