Ein Gehäuse bringt im Verkauf also 30 Euro, die variablen Kosten betragen pro Stück 16 Euro. Die Differenz ist der
Deckungsbeitrag. Die Berechnung sparen wir uns hier. Nun kommt das Finale der Hauptfrage. Hier noch einmal die komplette
Aufgabe, auch wenn große Teile nun überflüssig geworden sind.
Ein Betrieb stellt Gehäuse für Fernsehgeräte her. Im letzten Monat betrugen die fixen Kosten 60.000 €, die variablen Kosten
96.000 € bei Umsatzerlösen von 180.000 € und einer Auslastung von 75 %. Die Kapazitätsgrenze liegt bei 8.000 Stück
monatlich.
Hauptfrage: Wie hoch ist die Produktionsmenge am BEP?
Der Break-Even-Point liegt bei:
Sie haben nicht gerundet!
Es ist kaum möglich, 0,7 Gehäuse zu verkaufen. Daher sollten Sie den BEP bei Stückzahlen immer aufrunden. In
der Klausur kann das einen Schönheitsfehler kosten. Wir sind aber nicht so.
Da stimmt was nicht. Der Deckungsbeitrag pro Stück beträgt 14 Euro (Erlös - variable Kosten, also 30 - 16). Die
Fixkosten betragen 60.000 €. Der BEP sagt aus: wie oft müssen 14 Euro eingenommen werden, damit 60.000 Euro
zusammen kommen.
Als Formel sieht das so aus: Fixkosten / Deckungsbeitrag.
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