Das Betriebsergebnis ist die Menge Geld, die ein Unternehmen in einer Periode, in der Regel in einem Jahr mit seiner Arbeit verdient hat.
Dafür benötigt man zunächst die betriebsbedingten Einnahmen. Das ist in der Regel der Umsatz. Wir berechnen dabei stets den Nettopreis.
Die Mehrwertsteuer bekommt ja das Finanzamt.
Von diesen Einnahmen werden die variablen Kosten abgezogen. Die variablen Kosten ändern sich mit der Verkaufsmenge. Je mehr verkauft
wird, desto höher sind diese Kosten.
In diesem Beispiel beziehen sich die variablen Kosten lediglich auf den Einkaufspreis (ebenfalls ohne Mehrwertsteuer). Aber es könnten noch
weitere variable Kosten eine Rolle spielen. Zum Beispiel verändert sich die zu zahlende Vertreterprovision ebenfalls mit dem Umsatz.
Dann gibt es da noch die Fixkosten. Die fallen immer und in gleicher Höhe an. Diese sind mengenunabhängig. Die Miete, Energie oder
Personalkosten (keine Provision) sind immer gleich. Egal, wie viel ein Unternehmen verkauft.
Die fixen Kosten (in unserem Beispiel 280.000 €) ziehen wir ebenfalls vom den Einnahmen ab. Was übrig bleibt, ist das Betriebsergebnis.
Und jetzt Sie!