Beim Break-Even-Point verdient ein Unternehmen endlich Geld mit dem Produkt. Vorher waren die Kosten (die fixen Kosten) höher als der Rohgewinn (Differenz zwischen Umsatz und Materialeinsatz).

Diesen Rohgewinn nutzt ein Unternehmen zunächst dazu, die fixen Kosten zu decken. Der Vermieter will sein Geld, das Personal schaut schon auf den Monatsletzten und der Energieversorger schickt auch regelmäßig seine Rechnungen. Ein Unternehmer muss also zuerst seine ganzen Kosten decken, ehe er selbst einen Euro mit nach Hause nehmen darf. Daher wird dieser Rohgewinn auch Deckungsbeitrag genannt.

Dieses Unternehmen verkauft ein Produkt zu 8,90 € (netto). Der Lieferant (Wareneinsatz) berechnet 4,20 € je Stück. So bleibt von jedem verkauften Produkt ein Rohgewinn (Deckungsbeitrag) von 4,70 € übrig.

Mit diesen 4,70 € werden nun die Fixkosten anteilmäßig bezahlt. Diese betragen in dieser Aufgabe 180.000 €.

Da stellt sich folgende Frage. Wieviel Stück muss ein Unternehmen mindestens verkaufen, um 180.000 € Kosten zu bezahlen zu können? Diese Menge ist der Break-Even-Point.

In einer Formel: 4,70 € x X Stück = 180.000 €         Also: 180.000 / 4,7 = X

Als Formel: Fixkosten / (Erlös pro Stück - Materialaufwand pro Stück) = Break-Even-Point

Denken Sie daran, dass der BEP immer aufgerundet wird! Und jetzt sind Sie dran!