Das Betriebsergebnis ist die Menge Geld, die ein Unternehmen in einer Periode mit seiner Arbeit verdient hat.
Es unterscheidet sich vom Gewinn. Im Gewinn sind noch Zinseinnahmen oder eventuell auch Mieteinnahmen enthalten. Doch eine Metzgerei ist
keine Bank und ein Blumengeschäft kein Immobilienmakler. Daher werden diese zusätzlichen Gewinne, die mit dem Betriebszweck nicht zu tun
haben, nicht zum Betriebsergebnis gezählt. Man nennt diese zusätzlichen Gewinne 'neutrale Gewinne' (Sie wären auch entstanden, wenn der
Metzger nicht gearbeitet hätte).
Das Betriebsergebnis rechnet sich also schlicht gesprochen: Wieviel Geld kommt (betriebsbedingt) rein ins Unternehmen. Das ist in der Regel
der Nettoumsatz und wieviel Geld geht wieder raus. Das sind die variablen und die fixen Kosten.
Einnahmen: In diesem Fall beträgt der Umsatz: 23.000 Stück zum Preis von je 8,90 €.
Ausgaben: Das Unternehmen hat 180.000 € an fixen Kosten sowie einen Einkaufspreis von 4,20 Euro je Stück (variable Kosten). Da aber
23.000 Stück verkauft wurden, mussten auch 23.000 Stück eingekauft werden. Das wären dann die kompletten variablen Kosten.
Der Rest ist simpel: Umsatz - Fixkosten - komplette variable Kosten = Betriebsergebnis.
In Zahlen also: (23000 x 8,9) - 180000 - (23000 x 4,2) = Betriebsergebnis.
Oder noch einfacher: (8,9 - 4,2) x 23000 - 180000 = ebenfalls das Betriebsergebnis. Und jetzt Sie!