Mögliche Lösungen des Problems können sein:
- Verringerung der Wartezeiten durch Optimierung des Materialsflusses
- Splitten der Arbeitsvorgänge
= parallele Produktion auf mehreren gleichen Maschinen
- Überlappung der Arbeitsvorgänge
= es muss nicht gewartet werden, bis das komplette Los fertig gestellt ist, ehe es mit dem nächsten weiter geht
- Minimierung der Rüstzeiten durch Optimierung der Teilvorgänge
= Der Rüstvorgang der nachfolgenden Arbeitsgänge geschieht während die Produktion auf dem davor liegenen Arbeitsschritt noch läuft.
- Bearbeitungszeit reduzieren durch Einsatz besserer Werkzeuge
- Beschleunigung durch Automatisierung z.B. Der Materialversorgung (war hier aber nur schwer zu erkennen)
- Falls die Engpässe durch Personaleinsatz gelöst werden können, käme Urlaubssperre oder Überstunden zum tragen.
- Der Einsatz von Leiharbeiter macht für 18,25 Stunden wenig Sinn, es sei denn, die Mitarbeiter könnten einer anderen Abteilung entliehen werden.
Das ist nur die Musterlösung, andere Lösungen sind daher auch denkbar.
Sie sollen einen Auftrag über 343 Stück V64 betreuen. Für diesen Auftrag haben Sie ein Zeitvorgabe von 90 Std. Der Kunde verlangt eine
100%ige Qualitätskontrolle. Beanstandete Produkte werden entsorgt. Die bereits berechnete Produktionsmenge beträgt 350 Stück.
Die Gesamtdurchlaufzeit unter Berücksichtung des individuellen Zeitgrades sowie der Rüst- und Wartezeiten beträgt 108,25 Std. (6.495 Minuten).
Sie sehen auf einem Blick, dass der Zeitwunsch des Kunden so nicht eingehalten werden kann. In der Prüfung waren nun drei Vorschläge
gefordert, wie Sie diese Zeitlücke schließen können. Denken Sie zunächst über Ihre Möglichkeiten nach, ehe Sie auf Lösung klicken.