Die Reichweite sagt aus, wie viele Personen oder Kontakte mit einer Anzeige erreicht wurden. Diese Zahl ist eine andere, als die der Auflage.
Zeitungen werden weitergereicht und so von mehreren Personen gelesen. Denken Sie nur an die Zeitschriften beim Arzt im Wartezimmer.
Zielgruppenreichweite: Dann stellt sich noch die Frage, wie viele der Personen überhaupt zu den potentiellen Kunden gehören, also der
Zielgruppe angehören. Das sind in der Regel weniger als die Reichweite. In den Mediadaten der Werbeträger findet man häufig noch genauere
Angaben zu der eigenen Zielgruppe.
Was verwendet man wann?
Falls Sie den Bekanntheitsgrad oder das Image verbessern wollen, so achten Sie auf die Reichweite. Geht es in der Werbung um ein ganz
bestimmtes Produkt für eine definierte Zielgruppe, dann verwenden Sie die Zielgruppenreichweite.
Dann gibt es eine weitere Unterteilung:
Bruttoreichweite: Wie viele Personen sind überhaupt mit der Anzeige in Kontakt gekommen. Dazu gehören auch Doppelzählungen. Also
angenommen wir habe drei Personen. Person A hat die Anzeige 5 mal gesehen; Person B hat die Anzeige 2 mal gesehen, Person C hat die
Anzeige gar nicht gesehen. So haben wir hier eine Bruttoreichweite von 7 (5 + 2 + 0).
Nettoreichweite: Hier werden die Personen, die eine Anzeige gesehen haben, nur einmal gezählt. Also im Beispiel der Bruttoreichweite hätten
wir die Personen A und B, nicht aber die Person C. Damit liegt die Nettoreichweite bei 2.