Die Kaufkraft.
Die Kaufkraft ist ein Wert, um das Kaufverhalten in unterschiedlichen Regionen miteinander zu vergleichen. Dabei geht es hier um das für den
Konsum zur Verfügung stehende Einkommen.
Das durchschnittliche, für den Konsum verfügbare Einkommen aller Haushalte eines Staates (z.B. Deutschland) liegt immer bei 100 (100 %). In
Regionen, in denen besonders gut verdient wird, liegt die Kaufkraft demnach über dem Durchschnitt (über 100), in ärmeren Regionen dagegen
unter 100. Dieser Indizes ist eine wichtige Kennzahl bei der Suche nach einem guten Standort. Dabei bevorzugen Premiumgeschäfte gerne
Regionen mit einer hohen Kaufkraft, Discounter dagegen sind eher in Gegenden mit einer niedrigen Kaufkraft zu finden.
Weiß man nun, wie hoch die Ausgaben für ein bestimmtes Produkt je Haushalt in Deutschland sind, so kann man mittels der Kaufkraft die
Ausgaben für dieses Produkt in dieser bestimmten Region berechnen. Natürlich wird das Ergebnis nur selten mit der Realität übereinstimmen,
aber es ist eine wichtige Kenngröße. Tatsächliche Zahlen erhält man immer nur rückwirkend.
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