Die Preiselastitizität beschreibt, wie sich der Absatz ändert, wenn der Preis verändert wird.

Jede Preisänderung hat einen Einfluss auf die verkaufte Menge. Wenn nun die Preise angehoben werden, kann ein Unternehmen davon ausgehen, dass anschließend die verkaufte Menge sinken wird. Nicht jeder Kunde verzichtet auf den Kauf, aber einige werden es tun. Hieraus stellt sich dann zwangsläufig die Frage, um wieviel Prozent die nachgefragte Menge zurück gehen wird. Dies kann mit der Preiselastitzität berechnet werden.

Hierfür müssen zuerst Erfahrungswerte gesammelt werden - sprich, die Preiselastizität wird "gemessen".
Nach einer Preisänderung misst ein Unternehmen die Mengenänderung. Anschließend werden diese beiden Veränderungen ins Verhältnis gebracht:
  
Das Unternehmen misst also die Verkaufszahlen vor der Preisveränderung und anschließend die Zahlen nach der Preisänderung. Die Höhe der Preisänderung ist ja bekannt.

Nun berechnet man die prozentuale Mengenänderung und teilt diese durch die prozentuale Preisänderung. Schon hat man die Preiselastizität der Nachfrage. Diese ist in der Regel negativ, da davon ausgegangen werden darf, dass die Verkaufsmenge sinken wird, wenn die Preise steigen.
Der Sinn: Wenn die Preiselastitziät der Nachfrage bekannt ist, können besser Aktionen geplant und die Folgen einer Preisänderung besser vorhergesagt werden. So ist zum Beispiel für den Handel ein Angebotsknaller der Woche interessant, wenn die Preiselastizität besonders hoch ist, weil damit zu rechnen ist, dass die Kunden diese Ware besonders stark nachfragen, wenn sich der Preis verringert.