Das erste Teilergebnis liegt vor. Der Netto-Umsatz pro Jahr beträgt 10.504.202 Euro. Die fetten Zahlen sind weiterhin wichtig.
Schuh Stahlhuber ist ein familiengeführtes Unternehmen mit 12,5 Mio. Euro Brutto-Umsatz (bei 19 % Mehrwersteuer) im Jahr. Durchschnittlich wird
mit einer Handelsspanne von 47 % gearbeitet. Der Umsatzzuwachs betrug im letzten Jahr 0,9 %, der Lagerumschlag liegt bei 3,1 und damit 0,5
über dem Branchenschnitt. Für die Lagerprozesse wird bei 0,6 % Bankzinssatz ein Lagerhaltungskostensatz von 11,3 % berechnet.
2. Schritt: Berechnen Sie den Wareneinsatz.
Ihr Ergebnis ist leider nicht richtig. Das übliche Problem mit der Handelsspanne?
Ein Netto-Verkaufspreis teilt sich immer in zwei Teile. Ein Teil, die Handelsspanne, bleibt im Unternehmen (= Deckungsbeitrag oder
Rohgewinn), der andere Teil (100 % - Handelsspanne) geht zum Lieferanten, da es der Einkaufspreis eines Produktes ist. Wenn es sich
um sehr viele Produkte handelt, redet man auch vom Wareneinsatz oder vom Verbrauchswert.
Also multiplizieren Sie den Netto-Umsatz mit 53 % (100 % - Handelsspanne) und Sie haben den Wareneinsatz für ein Jahr.
Jetzt sind Sie an der Reihe, aber klicken Sie zuvor auf nochmal.
Die Handelsspanne bezeichnet prozentual den Betrag, der im Unternehmen bleibt. Dieser Betrag wird zur Deckung der Kosten benötigt.
Daher heißt dieser Wert dann auch Deckungsbeitrag oder auch Rohgewinn.
Der Rest, also 100 % - Handelsspanne, ist dann zwangsläufig das, was der Lieferant erhält. Dies bezeichnen wir dann bei einzelnen
Stücken als Einstandspreis oder bei Summen wie hier als Warensatz oder als Verbrauch. Diese Zahl wird immer in Netto dargestellt, da
die Mehrwertsteuer erst ganz zum Schluss berücksichtigt wird.