FIFO = First In First Out
Angesichts der Situation kann davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen bereits nach dem FIFO-Verfahren handelt.
LIFO = Last In First Out.
Hierbei handelt es sich um eine Form der Ein- und Auslagerung. Man wählt diese Form, um den Einlagerungsprozess zu beschleunigen.
Als Antwort für das gestellte Problem, ist LIFO allerdings ungeeignet und daher nicht richtig.
Ein weiteres Eigenlager wäre denkbar, ist jetzt aber nicht die Superidee
In einem zweiten Eigenlager kann die Ware ebenfalls vorübergehend eingelagert werden. Alles weitere gilt hier, wie zuvor beim
Fremdlager genannt. Da sich das so ähnelt, gibt es für diese Antwort nur einen Trostpunkt.
Ein Fremdlager wäre denkbar.
In einem Fremdlager kann die Ware vorübergehend eingelagert werden. Das Lager darf nicht zuweit von jetzigen Lager liegen, um die
Kommissionierung aufrecht zu halten. Sollte es sich bei dem zusätzlichen Bedarf um eine einmalige Aktion handeln, dann kann das
Problem mit einem Fremdlager aufgefangen werden. Den Punkt haben Sie. Allerdings gibt es noch eine weitere Möglichkeit.
Ein Zentrallager existiert bereits
Natürlich wäre es hilfreich, die Ware an einem Ort zu lagern, aber manchmal geht das nicht. Als angestrebte Organisationsform in dieser
Aufgabenstellung müssen Sie zuerst ein anderes Problem lösen, ehe Sie mit dieser Antwort einen Punkt bekommen würden.
Ein dezentrales Lager wird sich vielleicht nicht vermeiden lassen.
Allerdings ist doch zu prüfen, in welcher Form dieses dezentrale Lager aufgebaut wird. An zwei Orten zu kommissionieren wäre auch
denkbar, obwohl es den Prozess denkbar schwerer gestaltet. Diese Angwort ist nur die Folge der eigentlich gesuchten Entscheidung.
Obwohl. Es muss nicht zwingend dezentral gelagert werden.
Das Festplatzlager haben wir schon.
Und das ist ja genau das Problem. Somit gibt diese Antwort keinen Punkt.
Das Freiplatzlager würde das Problem lösen.
Aktuell hat das Unternehmen einen sehr schlechten Lagernutzungsgrad. 48% bedeutet, dass im Durchschnitt 9.600 Stellplätze belegt
und 10.400 Stellplätze reserviert sind. Mit einem Freiplatzlager würde das Unternehmen nur 12.000 Stellplätze benötigen, um diese
9.600 vorhandenen Paletten einzulagern. Somit würden 8.000 Stellplätze frei. Platz genug, um die 2.000 Paletten aus Fernost
einzulagern. Diese Antwort ist also richtig. Aber es gibt noch eine zweite Möglichkeit.
Hier kommt die dritte Situation. Lesen Sie auch diesen Fall aufmerksam durch und beantworten Sie anschließend die Frage.
"Die Firma Kocho-Metallwaren GmbH ist ein Großhandel für Küchenutensilien. In einem Hochregal werden die Paletten nach einem vorgegebenen
System eingelagert. Jeder Mitarbeiter kennt sich im Lager sehr gut aus und findet die gewünschte Ware ohne jegliche Hilfe sehr schnell. Das
Unternehmen bezieht die Ware auf Paletten und vertreibt sie in einzelnen Verpackungseinheiten. Dafür ist neben dem Regallager noch das
Kommissionierlager. Hier wird die Ware ebenfalls auf fest vergebene Plätze zur Verfügung gestellt. Im Kommissionierlager ist für jede Ware nur
ein Stellplatz reserviert, dies gilt nicht für das Regallager.
Im Regallager gibt es insgesamt 20.000 Stellplätze der Lagernutzungsgrad beträgt 48%. Durch Umstellung auf ein chaotisches Lager kann ein
Lagernutzungsgrad von etwa 80% erreicht werden."
Nun erhält das Unternehmen aus Fernost eine Lieferung auf 2.000 Paletten. Das eigene Lager ist randvoll und eine Einlagerung ist unter den
derzeitigen Gegebenheiten nicht möglich. Unterbreiten Sie dem Unternehmen einen geeigneten Vorschlag, dieses Problem zu lösen.