Eine weitere Möglichkeit ist die Aufteilung der Aufträge unter den Mitarbeiter. Dabei stehen folgende zwei
Systeme zur Verfügung. In der Praxis werden diese Systeme aber auch häufig miteinander kombiniert. Es kommt
halt darauf an, was sinnvoll ist.
Auch hier gilt. Zuerst überlegen, was dahinter steckt und dann die Antwort anschauen. Mit 'weiter' kommt die
nächste Aufgabe, mit 'zurück' gelangen Sie zur letzten Aufgabe.
Serielle Kommissionierung
Hier wickelt der Kommissionär einen Auftrag nach dem anderen ab. Erst wenn ein Auftrag erledigt ist, fängt die
Kommissionierung für den nächsten Auftrag an.
Bei der alten Packliste war dieses Verfahren üblich. Heute ist es häufig bei Kommissionierung ganzer Paletten zu
beobachten. Aber auch die Kommissionierung für eine Filiale enthält dieses Prinzip, denn die Ware für eine Filiale
kommt auf eine Palette. Sollten mehrere Paletten an diese Filiale gehen, kann es sein, dass mehrere Paletten
parallel gepickt werden.
Parallele Kommissionierung
Ein Auftrag wird aufgeteilt und mehrere Mitarbeiter picken diesen Auftrag gleichzeitig - jeder einen Teil. Dies ist
besonders in sehr großen Kommissionierlagern zu beobachten. Hier hat jeder Mitarbeiter 'seinen' Bereich und
kommissioniert ausschließlich in diesem eher überschaubaren Areal. Damit spart man sehr viele Laufwege und die
Mitarbeiter ermüden nicht so schnell. Am Ende werden dann die parallel gepickten Aufträge wieder
zusammengeführt. Aber das kommt in der nächsten Frage.