So schaut es aus. Am Ende sind 10.578 kg von M12 nötig, am Ende. Doch bis dahin wird eine Menge verbraten. Bei dieser Aufgaben müssen
Sie zwei Aspekte berücksichtigen:
1. Reihenfolge: Am Ende, Fertigungsstufe 0, müssen 10.578 kg vom Einsatzstoff M12 übrig bleiben (stecken im Endprodukt). Also müssen Sie
zunächst berechnen, wieviel Sie in der Fertigungsstufe I einsetzen müssen, damit nach Abzug des Verlustes diese Menge übrig bleibt. Das
gleiche gilt dann für die Fertigungsstufe II und letztendlich für die Fertigungsstufe III. Daher fangen wir hier mit der Fertigungsstufe I an. Hinweis
2. In Hundert rechnen: Es ist von einem niedrigeren Wert auf 100 Prozent zu rechnen. Die zu berechnende Menge ist die Einsatzmenge unter
Berücksichtigung des zu erwartenden Verlusts. In der Fertigungstufe I entspricht die fertig gestellte Menge demzufolge 86% und diese 86% sind
10.578 kg.
Hier noch einmal die Aufgabe: Die Fridolin KG soll für einen Kunden 26.445 kg eines Desinfektionsmittels herstellen. Um 1 kg dieser
Flüssigkeit zu produzieren, benötigen Sie 0,4 kg des Einsatzstoffs M12.
In der Chargenfertigung, die nach einer Fertigungsstufenstückliste aufgebaut ist, fallen folgende Materialverluste an:
Stufe III = 5%; Stufe II = 4%, Stufe I = 14%.
Aufgabe: Wie hoch ist die Einsatzmenge von M12 in Fertigungsstufe I, wenn am Ende 10.578 kg 'übrig' bleiben müssen?
Das ist eine 'in Hundert Rechnung'. Das bedeutet:
10.578 kg = 86 % (100 % - Verlust Stufe I)
Wieviel sind dann 100 %. Fertig.
Versuchen Sie es nochmal.