Manchmal ist es hilfreich, das Problem vom Ziel ausgehend rückwärts gehend zu betrachten.
Wir benötigen die Lagerhaltungskosten. Diese werden immer (!) vom durchschnittlichen Lagerwert berechnet.
Der durchschnittliche Lagerwert berechnet sich entweder durch Bestandswerte
(Inventurwerte) oder durch Bestellwerte.
Wir haben in der Aufgabe rhythmische Bestelltermine vorliegen und wir kennen den Jahresverbrauch. Mit diesen Zahlen können wir die Frage nach
den Bestellwerten und damit die eigentliche Frage nach den Lagerhaltungskosten lösen.
Auszug aus der Aufgabe: Das Bestellvolumen im letzten Jahr betrug in Summe 87.000.000 EUR. Bislang hat die Firma Elektrofux jeden
Artikel ohne Unterschied jeweils 6-mal jährlich in entsprechender Menge bestellt. Die Kosten für die Lagerhaltung beträgt 20 % vom
durchschnittlichen Lagerwert.
Aufgabe:
Beantworten Sie die unten aufgeführten fragen und klicken Sie dann auf 'prüfen'.
Wenn Sie für 87 Millionen Euro Material im Jahr verbrauchen und die Beschaffung dieser Menge gleichmäßig auf 6 Tage verteilen, für wie viel Euro
bestellen Sie dann an jeweils einem dieser Tage? Oder anders ausgedrückt: 87 Mio. : 6 = Bestellwert.
Der durchschnittliche Lagerwert ist immer die Hälfte vom Bestellwert. Das gilt zumindest, wenn wie hier, immer die gleiche Menge (der gleiche Wert)
bestellt wird.